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Seite 1 von 7 Beschreibung Ein Kreuzfedergelenk besteht aus zwei ineinander drehbaren Hülsen, die über zwei rechtwinklig zueinander stehende Blattfedern miteinander verbunden sind (Bild 1). In der Standardausführung unterscheidet man zweiteilige und dreiteilige Gelenke. Sonderausführungen sind möglich. Bild 1 Kreuzfedergelenke in Standardausführung (zweiteilig und dreiteilig) Das Kreuzfedergelenk ist ein zylindrisches Lager für Drehbewegungen mit begrenztem Drehwinkel. Die Steifigkeit gegenüber Kräften, die in radialer und axialer Richtung angreifen, ist relativ hoch; die Torsionssteifigkeit kann in drei Stufen gewählt werden entsprechend den Drehwinkeln ± 7,5° ± 15° und ± 30° Einzelheiten über die lieferbaren Baureihen sind der Tabelle zu entnehmen. Haupteigenschaften Belastbarkeit Die Belastbarkeit durch statische Kräfte hängt ab von der Richtung des Kraftvektors in Bezug auf die Blattfedern. Bild 2 zeigt die Arten von Kräften, die am Kreuzfedergelenk angreifen können. Im Fall Vc wirkt die Last über die vordere Hülse (bzw. über die mittlere Hülse beim dreiteiligen Gelenk) mit der fest eingesetzten Halbschale so auf die Federn, dass sie auf Druck belastet werden, da sich die untere Halbschale fest im hinteren bzw. in den beiden äußeren Lagerteilen abstützt. Im Fall Vt sind die Federn auf Zug belastet. Man beschränkt sich gewöhnlich auf die Angabe der Belastbarkeit in den Richtungen von Pa VC und Vt, da sieh alle anderen Kraftvektoren auf diese drei Richtungen umrechnen lassen.
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